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Bundesliga: Noch Luft nach oben

Ohne Punkte, dafür aber um viele Erfahrungen reicher, kehrte die erste Mannschaft des Horner TV aus Refrath zurück. Die Gastgeber gewannen mit 7:0 gegen die Hamburger, die – getreu ihrem Motto „lütte Hamburger in die Bundesliga“ – mit drei Jugendspielern antraten und sich auf dem Weg nach Bergisch-Gladbach zudem sechs Stunden durch Sturmtief "Herwart" kämpfen mussten.
Bundesliga: Noch Luft nach oben

Die drei Nachwuchshoffnungen

Für Matthias Kicklitz (15) und Emma Moszczynski (16) war es das Debüt in der 2. Badminton-Bundesliga. Beide kamen zweimal zum Einsatz: Emma im Damendoppel mit der 14-jährigen Thuc Ngyuen sowie im Mixed mit Mats Hukriede. Während das Doppel trotz einiger spektakuläer Ballwechsel mit 11:5, 12:10 und 11:8 relativ klar an die Gastgeber ging, war das Mixed heiß umkämpft und wurde erst im 5. Satz zugunsten der Gegner entschieden.

„Das war das beste Mixed bisher in dieser Saison“, meinte Teamchef Thorsten Flato hinterher. Er zeigte sich, trotz der deutlichen Niederlage, nicht unzufrieden: „Wie unser Nachwuchs hier aufgetreten ist, dass lässt für die Zukunft hoffen, Thuc hat beispielsweise ein tolles Einzel gegen die neun Jahre ältere Annika Dörr gespielt (11:3, 11:8, 11:7). In zwei Jahren sieht das vielleicht ganz anders aus.“

Insbesondere bei den beiden Herrendoppeln hatten sich die Hamburger zuvor Chancen ausgerechnet, mit dem Ziel insgesamt möglichst drei Spiele zu gewinnen und einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Doch Matthias Kicklitz und Alexander Semrau unterlagen nach fünf Sätzen ebenso wie das erste Doppel Glomp/Hukriede. Letzteres im 5. Satz denkbar unglücklich mit 11:9.

Im Einzel konnte Matthias Kicklitz gegen Denis Nyenhuis wertvolle Erfahrungen sammeln (11:6, 11:6, 11:6), Alexander Semrau unterlag gegen Erstligaspieler Kai Waldenberger in vier umkämpften Sätzen. Fazit von Thorsten Flato: „Wir sind heute mit der jungen Truppe ein bisschen zu hoch geschlagen worden, aber junge Leute müssen Erfahrungen sammeln. Dass wir hier als Sieger von Platz gehen, hätten wir so oder so nicht erwartet.“ Nach dem Wochenende belegt der Hamburg-Horner TV Platz fünf in der Tabelle.

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