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Jugend: „Das Wichtigste ist es immer, mit Spaß und Leidenschaft an der Sache zu bleiben“ – Ein Interview mit Jan Colin Völker

Am 21.08.2014 findet in Mühlheim das Länderspiel gegen Dänemark statt. Auch zwei Horner wurden nominiert, die Routiniers Hauke Graalmann und Jan Colin Völker. Wir freuen uns, mit Jan Colin vor diesem Ereignis ein Interview führen zu können.
Jugend: „Das Wichtigste ist es immer, mit Spaß und Leidenschaft an der Sache zu bleiben“ – Ein Interview mit Jan Colin Völker

Jan Colin im Kreise der Nationalmannschaft

 

Als der Bundestrainer dir die freudige Nachricht übermittelt hat, dass du für das Länderspiel nominiert bist, was ist dir da zuerst durch den Kopf gegangen?

Ich habe mich natürlich gefreut. Aber hauptsächlich war ich froh, dass meine harte Arbeit der letzten Wochen und Monate belohnt worden ist.

Wie sieht deine Vorbereitung für dieses Länderspiel aus? Kommt die deutsche Delegation vorher nochmal mit dem Bundestrainer zusammen?

Mein Training an sich wird sich nicht verändern, es ist nur eine weitere große Motivation für mich.
Ja, wir treffen uns alle einen Tag vor dem Länderspiel, um uns gemeinsam auf das Ereignis vorzubereiten.

Dänemark ist bekanntlich eine sehr große Badmintonnation, wie groß ist der Respekt vor den dänischen Spielern?

Natürlich weiß ich, dass die Dänen traditionell sehr stark sind und Respekt ist natürlich da.
Aber wir gehen in das Spiel ganz klar mit dem Ziel, gewinnen zu wollen.

Kann man sich von den Dänen etwas abgucken? Kommt man mit den Dänen auch mal ins Gespräch?

Selbstverständlich kann man sich etwas abgucken und das werde ich auch versuchen, zu nutzen.
Ja, die Gelegenheit bietet sich an, da wir zusammen mit den Dänen trainieren und zusammen in einem Bus zum Langenfeld-Cup fahren werden.

Nach dem Länderspiel geht die Saison erst richtig los, was hast du dir für diese kommende Spielzeit vorgenommen?

Ich möchte gern auf nationaler Ebene eine konstant gute Leistung abrufen und bei der deutschen Meisterschaft meinen ersten größeren Titel einfahren. International versuche ich, dieses Jahr um Medaillen mitzuspielen, um mich beim Bundestrainer in Szene zu setzen, da am Ende der Saison die Nominierungen zur EM und WM anstehen. Mit der Mannschaft will ich dieses Jahr unbedingt den Aufstieg in die Oberliga schaffen und meinen Teil dazu beitragen!

Hast du vielleicht auch weiterführende Ziele?

Selbstverständlich. Ich möchte meinen Weg als Badmintonspieler fortsetzen und versuchen, mir national und vor allem international einen Namen zu machen. Des Weiteren versuche ich natürlich, den selben Weg, wie Patrick es geschafft hat, einzuschlagen und nach Saarbrücken zu gehen.

Du bist kurz davor deinen C-Trainerschein zu erlangen! Bringt dir diese Erfahrung auch was für dein eigenes Badmintonspiel? Hat sich dein Blick auf ein Match verändert?

Ja, auf jeden Fall. Ich gucke jetzt auch aus einer anderen Perspektive auf mein Training und betrachte jetzt auch das ganze Gerüst, was darum herum aufgebaut ist und ich denke, dass mich dieser Schritt noch einmal nach vorne bringen wird.

Da du dich ja jetzt auch auskennst mit Trainingsinhalten und Trainingsmethoden, was rätst du jungen Spielern um ein guter Badmintonspieler zu werden. Was hat dir z.B. in deiner eigenen Entwicklung viel gebracht?

So stumpf es sich anhört, aber das Wichtigste ist es immer, mit Spaß und Leidenschaft an der Sache zu bleiben. Ich denke, es ist für jüngere Spieler immens wichtig, mit einem klaren Ziel vor Augen zu trainieren und nie aufhören zu wollen, Neues anzunehmen und zu lernen. Des Weiteren hat es mich sehr viel weiter gebracht, erfahrene Spieler um Rat zu fragen, sowohl zu Sachen auf und neben dem Court. Für mich persönlich wohl das Entscheidende, was einen sehr guten Badmintonspieler ausmacht, ist die Bereitschaft, immer noch mal 5% mehr zu geben und noch mal 10 Minuten eigenständig an Schwächen zu trainieren.

Vielen Dank für das Gespräch. Wir hoffen, dass du deinen Weg weiter gehst und für das Länderspiel wünschen wir dir viel Erfolg!

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