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O19: Marc und Patrick in Rom

Nächster internationaler Auftritt der beiden Jungstars bei den Italian International!
O19: Marc und Patrick in Rom

Die Turnierhalle in Rom

Am Dienstag machte Patrick den Anfang in der Herreneinzel-Qualifikation. In der ersten Runde wartete Jesus Lorenzo aus Spanien.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich Patrick den Bedingungen immer besser anpassen und fand nach einem Satzverlust zurück in die Partie. Im zweiten und dritten Durchgang hatte Patrick dann alles im Griff und setzte sich gegen den Spanier durch.

In der nächsten Runde traf Patrick dann auf einen gesetzten Spieler aus Griechenland.

Auch hier musste der Hamburger über die volle Distanz gehen und besiegte den Griechen in drei Sätzen am Ende hochverdient.

Im Finale der Qualifikation wartete Anton Ivanov aus Russland. Ivanov konnte schon in den ersten beiden Runden zuvor sein ganzes Potenzial abrufen und es war klar, das dies wohl das anspruchsvollste Spiel sein würde. Patrick machte seine Sache wirklich gut und konnte den ersten Satz mit 21:17 gewinnen. Im zweiten Satz erspielte Patrick sich zwei Matchbälle doch vergab den Satz mit 24:26. Im dritten Satz sollte nun aber die Entscheidung her und Patrick konnte mit 21:17 in das Hauptfeld einziehen.

„Ich habe Heute sehr konzentriert gespielt und konnte ein gutes Spiel abliefern. Jetzt schaue ich aber auf das morgige Spiel. Scott Evans ist eine schwere Aufgabe.“

Danach starteten Marc und Lucas Gredner (Vfb Peine) in der Doppel-Qualifikationsrunde. Ihre Gegner war die Paarung Aarnio/ Kongras aus Finnland. Marc und Lucas konnten im ersten Satz mit 19:13 in Führung gehen und spielten bisher ein sehr gutes Spiel. Am Ende bewiesen Marc und Lucas allerdings keine Nerven und konnten den Sack nicht zu machen und vergaben den ersten Satz mit 20:22 in der Verlängerung.

Im zweiten Satz lief es dann wieder etwas besser, doch auch der zweite Satz ging mit 21:18 an die Gegner.

„Das ist bislang unser drittes Turnier das wir gemeinsam bestritten haben. Auf internationaler Bühne das Zweite überhaupt. In Sachen Nervosität waren wir jetzt schon deutlich abgeklärter als bei den Scottish Open in Glasgow, doch am Ende fehlte es uns an Selbstvertrauen. Das darf uns nicht mehr passieren. Insgesamt wissen wir, was wir verbessern müssen und das wir uns nicht mehr verstecken müssen. Im Januar steht das nächste Turnier an. Dort wird es dann sicher noch besser laufen!“, so Marc Flato nach dem Turnier.

Am nächsten Tag ging es für Patrick gegen den zweifachen Olympiateilnehmer Evans um den Einzug ins Achtelfinale. Allerdings hatte sich Patrick am Vortag bereits verletzt. Auch nach einer langen Aufwärmphase wurden die muskulären Probleme nicht besser. Nach dem Patrick im ersten Satz alles versucht hatte, musste er im zweiten Satz kampflos aufgegeben.

Nach dem Match war die Nummer eins der Deutschen Rangliste sichtlich enttäuscht: „ Es ist bitter. Ich war in einer guten Verfassung und wollte Evans herausfordern, aber meine Schmerzen waren zu groß um auf diesem Level mitspielen zu können. Ich werde mich zuhause in Behandlung begeben und im neuen Jahr wieder fit sein.“

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